Monate: Januar 2016

Naturkosmetik selbst gemacht- Kurs wird im Mai 2016 wiederholt!

Am 19.3.2016 ist es soweit. Näheres unter „Kalender“ im Menü! Unter fachkundiger Anleitung werden wir uns in drei Stunden mit den Themen Naturkosmetik, Seife und Filzen beschäftigen. Als erstes werden wir rückfettende „Badeblubberteilchen“ mit natürlichen Farbstoffen und Düften herstellen. Danach rühren wir entweder ein Duschpeeling auf Basis von Meersalz und Algen oder eine Reinigungslotion fürs Gesicht auf Milchbasis mit Goldrute und Hamamelis. Wenn die Zeit ausreicht, können wir auch beides herstellen. Als sinnlichen Abschluß werden wir eine Seife einfilzen. Die Seife bekommt ein Beutelchen aus Filzwolle, das bei Benutzung wie ein Massageschwämmchen wirkt und ein schönes und sinnliches Wascherlebnis beschert. Macht beim Herstellen Spaß und später beim Benutzen. Und bei all diesen schönen Dingen können wir gemütlich klönen und gemeinsam eine gute Zeit haben. Hier bitte anmelden: Es sind noch freie Plätze vorhanden!  

Naturseife mit Ziegenmilch und Honig

Am Samstag sind unter der fachkundigen Anleitung von Gabi 5 kg Naturseife mit Sheabutter, Ziegenmilch und Honig bzw. mit Sanddornfruchtfleisch (alles aus regionalen Produkten) in 5 unterschiedlichen Farben und Düften entstanden. Wir 5 Frauen staunten wie sich Fette, Öle und NaOH im richtigen Verhältnis gemischt und kräftig gerührt zu einer festen Seife verbinden. Richtig Spaß hatten wir dann bei der Auswahl der ätherischen bzw. Parfümöle, der Farbkompositionen und der individuellen Peelingstoffe.

Weiden flechten

So es ist vollbracht! Unsere ersten Versuche im Flechten mit Weidenruten waren sehr erfolgreich. Mit 10 weiteren begeisterten Frauen und Männern aus der Gemeinde Nuthetal haben wir den Sonntagnachmittag über riesigen Bündeln Weidenruten verbracht. Sie alle gehören längst zu den Fortgeschrittenen und kommen zum Teil bereits seit Jahren hierher. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und haben viel gelernt. Die erste und wichtigste Lektion des Tages war, dass das Flechten Geduld braucht. Die Ruten wollen langsam und mit Gefühl in die richtige Position gebracht werden. Immer wieder sollte man sie daher vorsichtig kneten und beugen, ehe sie endgültig geflochten werden. „Knack“ – Wer zu schnell ist, der hört das gefürchtete Geräusch öfter… Uns hat es riesigen Spaß gemacht und unsere nächsten Ideen warten schon auf Umsetzung am nächsten Sonntag!            

Wildkräuterführungen

Wen Veranstaltungen dieser Seite interessieren, die bereits abgelaufen sind oder die an einem Tag stattfinden, der gerade nicht zum eigenen Kalender passt, der melde sich gern über mein Kontaktformular. Bestimmt finden wir einen anderen Termin. Gern können Kurse zu diesen Themen auch für Gruppen von mindestens  7 Teilnehmern organisiert werden. Bei Interesse zu den folgenden Kräuterführungen bitte ebenfalls Kontaktformular verwenden: Alle Kurse werden ab 7 Personen durchgeführt und kosten 15 Euro pro Person. Kostproben inbegriffen. Führungen gibt es zu den Themen: 1. Natur schmeckt 2. Herstellung wilder Smoothis 3. Wege aus der Frühjahrsmüdigkeit- Dank Löwenzahn 4. Wir stellen einen Kräuterschnaps her 5. Wir stellen eine Kräuterbutter her 6. Wilder Wiesensalat 7. Die etwas andere Suppenküche- Wir kochen eine Wiesensuppe 8. Konservierung von wilden Kräutern: Essig und Co 9. Rosenkochkurs Pflanzenfärbekurs – im Aufbau

Misteln

Zum Ende des Jahres, im Dezember sieht man sie wieder häufig, auf ländlichen Weihnachtsmärkten, gold oder silbern angesprüht, einzelne Zweiglein mit roten Schleifen oder größere kugelförmige Büsche , die dann besonders eindrucksvoll sind, wenn sie ihre schönen milchigweißen Beeren tragen, die irgendwie ja auch an Weihnachtskugeln erinnern. In der Winterlandschaft kommen sie jetzt besonders gut zur Geltung, hoch oben in ihren unbelaubten Wirtsbäumen, meist in vielen runden Gebilden unterschiedlicher Größen und in unterschiedlichen Grüntönen, die Misteln. Und als sie mir kürzlich bei einer Fahrt durch das Odertal erneut so zahlreich auffielen, dachte ich daran mich etwas näher zu informieren. Ich holte also meine alten Heilpflanzen- und Kräuterbücher vor und vervollständigte meine Recherchen noch durch den einen oder anderen Fakt aus dem Internet. Zuerst fiel mir natürlich der auch heute noch praktizierte Brauch in unseren mitteleuropäischen Breiten ein: „Mädchen unterm Mistelzweig darf man küssen“. „ Mistelzweige die man als Geschenk bekommt bringen Glück und Frieden.“ Brauchtum um die Misteln begegnete mir rund um die Welt und das verwundert nicht weiter, wenn man sich ihre Verbreitung ansieht. …

Weiden schneiden

Weidenruten ernten

Am 9.1.2016 fand unser 1. Einsatz zur Werbung von Weidenruten zum Flechten statt. Geerntet wird am besten von Dezember bis Januar. Aber auch im Februar bis März ist noch eine gute Zeit dafür. Dann sollte möglichst kein bis nur geringer Frost herrschen. Geerntet werden kann im 1-2 jährigem Rhythmus. Nicht alle Weidenarten sind gleichermaßen zur Verarbeitung geeignet. Weiden, die als Kopfbäume in der Landschaft erhalten sind, dienten fast immer auch historisch der Korbmacherei und sind somit die 1.Wahl für uns.     

Über mich

 Als Kind einer Biologielehrerin wurde meine Liebe zur Natur schon früh geweckt. Im großem Obstgarten  meiner Großmutter lernte ich bald Pflanzen zu unterscheiden, zu nutzen und zu schätzen. Besonders viel lernte ich dort über die Konservierung der Ernte und die Verarbeitung von Früchten und Blüten. Meine Ausbildung vollzog sich dann auch im Bereich der Landwirtschaft und auch hier stand das Studium der Pflanzen, z.B. das Erkennen von Nutzpflanzen an ihren Samen, der Sinn von Fruchtfolgen und der Anbau von Pflanzen im Fokus der Betrachtung. Nach und nach entstand dann die Leidenschaft für die heimische Natur und die Erkenntnis, dass sie Schutz benötigt. So ist es mir ein wichtiges Anliegen, Naturschutzthemen in meine Arbeit einzubringen. Vor wenigen Jahren absolvierte ich eine Ausbildung zur zertifizierten Kräuterpädagogin in der Gundermann Akademie. So konnte ich mein Wissen über die Möglichkeiten erweitern, die Wildpflanzen vom Wegesrand zu unterscheiden und als Delikatessen nutzen zu können. Begeistert hat mich die Erkenntnis darüber, dass diese heute zu unrecht als „Un“-Kräuter in Verruf geratene Pflanzen die Urahnen all unserer heutigen Gemüsesorten sind und im Gegensatz zu …