Monate: April 2016

Frühlingspost 2016- Stoff statt Plastik Tasche- Siebdruck

Heute gibt es mal keine Kräuter- sondern etwas ganz anderes—–FISCH! Die Aufgabe war selbst hergestellter Siebdruck auf Stoff, 7 Stücke Stoff versenden, Motto: Fische und Wasser, Farben: blau, türkis. Im Internet fand ich diese coole Aktion und wollte unbedingt dabei sein. Eine echte Herausforderung, wie sich bald herausstellte und wären wir nicht alle irgendwie im selben Boot gewesen- ich hätte sicher aufgegeben. Seit Anfang März lese ich jedoch nicht nur mit großem Vergnügen die Berichte über die Mail-Art-Aktion im Frühling, sondern habe auch bereits 6 Mal…

wilde Kräuter im Juni

Unsere Wanderung fand am  12.6.2016 bei bestem Wetter statt. Im Juni ist die Vegetation besonders üppig und auch die schmackhaften Wildkräuter sind auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung. Daher sprachen wir viel über die Möglichkeiten der Konservierung und haben unsere Pflanzenkenntnisse weiter vertieft. Hier kommt noch ein Nachtrag: Die Pflanze vom Picknickplatz könnte der Rote Zahntrost sein. Und hier noch das Rezept für den Marinierten Briekäse: Zutaten: 300 g Briekäse Kräuter wie Dost, Pfefferminze und Beinwell 100 ml Olivenöl 100 ml Wasser 50 ml Zitronensaft Salz, Pfeffer, abgeriebene Zitronenschale Zubereitung: Briekäse in Gabelbissen schneiden. Die Kräuter waschen und grob schneiden (ich nehme ein Wiegemesser dafür) Die Stiele entfernen. Abwechseln eine Schicht Kräuter und Käsehappen in eine Schüssel schichten. Dabei mit den Kräutern beginnen und enden. Die abgeriebene Zitronenschale darüber geben. Eine Marinade aus Öl, Wasser, Salz und Pfeffer abschmecken (wer mag auch Zitrone + Zucker) und über darüber gießen. Alles mindestens 12 Stunden (über Nacht) ziehen lassen. Und hier noch einige Fotos von diesem schönen Tag. Ganz lieben Dank auch nochmal an alle, die mich so …

Schnupperkurs Weidenflechten -ein neuer Kurs entsteht

4 fertige Körbchen, Kränze und einige Gartenkunstobjekte aus Weidenruten, das ist das vielversprechende Ergebnis des 1. Arbeitsnachmittags in der Kunst des Körbeflechtens. Fast 25 Teilnehmer folgten unserer Einladung zum Schnupperkurs im Weidenflechten am vergangenen Samstag nach Niebel. Diese überwältigend hohe Zahl an Interessierten zeigt doch einmal mehr das große Interesse am Erhalt der alten Handwerkstradition des Weidenflechtens, stellte die Veranstalter jedoch auch vor besondere Herausforderungen hinsichtlich der individuellen Anleitung der überwiegenden „Neulinge“.  Dennoch konnte jeder am Ende des Nachmittags etwas selbst Erschaffenes mit nach Hause nehmen. Und so war es ein großer Erfolg für alle Beteiligten. Ziel des Tages war es, dass wir ein Gefühl für das Material bekommen, einmal selbst Weidenruten in die Hand nehmen konnten , „ist das etwas für mich?“, zusehen, anderen „über die Schulter schauen“, selbst mal ausprobieren, die Technik verstehen, Werkzeuge testen, Hilfsmittel kennen lernen…. Und so konnten viele kreative Ideen umgesetzt werden. Für den Moment ist das Material aufgebraucht. Die geschnittenen Ruten werden auch zunehmend brüchiger, je länger sie liegen.  Unser Ziel ist es daher, Anfang des nächsten Jahres …

Wunderlauch

Da der Bärlauch im Land Brandenburg so gut wie nicht vorkommt (außer bei Nauen) möchte ich heute den Wunderlauch vorstellen. Er heißt auch Berliner Bärlauch, weil er ursprünglich aus Sibirien kommend seine Verbreitung hier begonnen hat und somit hier sehr zahlreich vorkommt. Aus den Berliner Botanischen Gärten heraus vollzog sich seine Ausbreitung entlang der Havel. Ich habe ihn bereits am Sraussee bei Straussberg, bei Königs Wusterhausen, bei Werder, im Berliner Plänterwald und am Schlachtensee gefunden. Er bildet ebenfalls flächendeckende Bestände, seine Blätter sind viel schmaler als beim Bärlauch, er ist aber gleichermaßen in der Küche einsetzbar. Und ganz genauso verströmt er seinen typischen Knoblauchgeruch. Sein Geschmack ist etwas milder als der vom Bärlauch und erinnert an eine Mischung aus Schnittlauch und Knoblauch. Da er gänzlich andere Inhaltstoffe besitzt, ist er auch für Menschen geeignet, die ansonsten Knoblauch nicht gut vertragen. Er ist eingefroren sehr gut haltbar oder man stellt sich eine Bärlauchpaste her, die man für fast alle Gerichte genauso wie den frischen Lauch verwenden kann. Dazu 500 g Bärlauch mit ca. 40 g Salz …