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Wunderlauch

Da der Bärlauch im Land Brandenburg so gut wie nicht vorkommt (außer bei Nauen) möchte ich heute den Wunderlauch vorstellen. Er heißt auch Berliner Bärlauch, weil er ursprünglich aus Sibirien kommend seine Verbreitung hier begonnen hat und somit hier sehr zahlreich vorkommt. Aus den Berliner Botanischen Gärten heraus vollzog sich seine Ausbreitung entlang der Havel. Ich habe ihn bereits am Sraussee bei Straussberg, bei Königs Wusterhausen, bei Werder, im Berliner Plänterwald und am Schlachtensee gefunden.

Er bildet ebenfalls flächendeckende Bestände, seine Blätter sind viel schmaler als beim Bärlauch, er ist aber gleichermaßen in der Küche einsetzbar. Und ganz genauso verströmt er seinen typischen Knoblauchgeruch. Sein Geschmack ist etwas milder als der vom Bärlauch und erinnert an eine Mischung aus Schnittlauch und Knoblauch. Da er gänzlich andere Inhaltstoffe besitzt, ist er auch für Menschen geeignet, die ansonsten Knoblauch nicht gut vertragen.

Er ist eingefroren sehr gut haltbar oder man stellt sich eine Bärlauchpaste her, die man für fast alle Gerichte genauso wie den frischen Lauch verwenden kann.

Dazu 500 g Bärlauch mit ca. 40 g Salz und 250 ml Öl (Sonnenblumen-oder Distelöl, kein Olivenöl) fein pürieren, in Schraubgläser füllen und in den Kühlschrank stellen. Die Haltbarkeit beträgt 1 Jahr.

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1 Kommentare

  1. Eva Klawitter sagt

    wieder was gelernt. Wir werden von Katja vom Lauch gut versorgt. Er wächst bei KW

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